Der Gartenzaun

10.01.2010

In deutschen Landen ist es ganz normal das eigene Grundstück oder den eigenen Garten mit einem Gartenzaun abzugrenzen. Neben der Abgrenzung bietet so ein Zaun Schutz, da er eine Hürde für Tiere und Menschen darstellt. Es gibt viele Arten von Zäunen, die gebräuchlich sind wie zum Beispiel der bekannte Maschendrahtzaun oder ein einfacher Holzzaun. Die Tendenz zeigt jedoch, dass vor allem junge Ehe- und Liebespaare bei den eigenen vier Wänden auf einen Zaun keinen Wert legen und an Stelle dessen die aus Amerika typische Art und Weise eines Grundstücks ohne Gartenzaun verwirklichen. Gartenzäune haben allerdings noch eine weitere Bedeutung: Sie wirken häufig wie die Visitenkarte eines Grundstückes und sollten daher mit Weitsicht ausersehen werden. Sie können autoritär wirken oder auch verspielt sein, als Schutz oder bloß als einfache Abgrenzung ihren Dienst tun – hier stehen Wunsch des Besitzers alle Türen offen. Bedeutend ist jedoch stets, dass sie sich im richtigen Verhältnis in den Stil des Eigenheims, der Gartenhütte oder der Gartenanlage einordnen. Im Fachgeschäft werden Gartenzäune in mannigfaltigen Bauarten, Rohstoffen und Größen offeriert, so dass sich für jedes Stilempfinden und Portemonnaie die passende Ausführung finden lässt. Wer mit einer Standartausfertigung nicht genügsam ist, kann den Zaun nach individuellen Konzepten in einer Kunstschmiede, einer Schreinerei oder einer Schlosserei herstellen lassen. Hierbei ist allerdings zu berücksichtigen, dass der einmal gewählte Gartenzaun den Garten jahrelang schmücken soll. Deshalb sollte man sich besser von allzu abenteuerlichen Konstruktionen fernhalten. Sei es aus dem Bedürfnis nach Einsamkeit heraus, um die Imtimsphäre zu wahren oder um mögliche unschöne Ausblicke zu verbergen: Es gibt zahlreiche Gründe, einen Garten mit einem Zaun zu umschließen, und gleichermaßen viele verlockende Möglichkeiten. Erfragen Sie am besten bei Ihrer zuständigen Verwaltung, ob lokale Vorschriften für die Einfriedungsgestaltung und -höhe existieren.

Der Juni ist das Ende des Frühjahrs und der Beginn des Sommers, jetzt steht die Sonne am höchsten und längsten am Himmel, durch die intensive Sonneneinstrahlung wächst alles im Garten sehr schnell. Das bedeutet eine aktive Zeit für alle Gärtner. Folgende Arbeiten stehen im Juni an:

Staudenpflege: Kontrolle der Rosen auf Blattläuse und verblühte Blüten ausschneiden, damit die Kraft der Pflanze nicht in die Hagebutte fließt sondern neue Blüten gebildet werden. Polsterstauden und andere Sommergrüne mehrjährige nach der Blüte zurückschneiden. Hecken sollten bereits am Monatsanfang in Form gebracht werden.

Jäten: Den Boden in den Gemüsebeeten zwischen den Pflanzen hacken und von Unkraut befreien. Ich mache das zwar sehr ungern, doch wenn man sich nicht stetig darum kümmert, werden die Nutzpflanzen überwuchert und die Ernte ist entsprechend schlecht.

Gießen: Die Pflanzen brauchen jetzt sehr viel Wasser, eine Regenwassertonne ist bares Geld wert. Dabei empfehle ich an den Bedarf angepasstes giessen. Wenn der Untersetzer voll Wasser steht, ist das für die meisten Topfpflanzen schlecht, also Staunässe vermeiden! Ich gieße mit Absicht nur abends, es sei denn besonders durstige Pflanzen verlangen zweimaliges giessen. Wenn man morgens giesst, verdunstet das Wasser in der Sonne sehr schnell und falls ein Tropfen auf einem Blatt liegt, wirkt er wie eine Linse, so dass das Blatt verbrennt. Abends hingegen können die Pflanzen das Wasser in Ruhe aufnehmen und es ist für mich im Sommer ein Ritual, mit dem ich den Gartentag beschließe.

Ernte: Die Rhabarberernte ist jetzt vorbei, die Pflanze soll jetzt Kraft sammeln für das nächste Jahr. Deshalb werden die Blütenstände entfernt. Aktuell sind noch Erdbeeren, Himbeeren und Johannisbeeren, bald kommen die ersten Kirschen dazu. Bei der Ernte kann man gleich die trockenen Äste, die man jetzt gut erkennt, entfernen. Da die Kräuter im Moment besonders gut wachsen, ernte ich sie und friere sie ein. So gibt es zu jeder Jahreszeit gut gewürztes Essen.

Aussaat und Pflanzen: Salat, Winter-Endivien, Radieschen, Herbstrettich oder auch Erbsen kann man jetzt noch aussäen für eine späte Ernte im Oktober. Vorgezogene Pflanzen können jetzt auch noch ausgepflanzt werden, sie sollten aber gut angegossen und an die Sonne gewöhnt werden. Wenn sie im Topf für einige Tage im Halbschatten stehen, werden die Blätter dann nciht verbrennen.

Kartoffeln: Meine besonderen Lieblinge sollten angehäufelt werden, bevor das Blätterdach sich schließt. Danach wachsen sie ungestört am besten, man sollte aber vom Rand des Feldes auf Fraß durch Kartoffelkäfer und auf Krautfäule prüfen.

Gartenmöbel: Auch die Wahl der Möbel sollte bedacht sein. Hierbei empfiehlt sich Rattan im Garten, welchen man zu kleinen Preisen bekommen kann. Dazu eignet sich dann auch ein Sonnensegel im Garten montieren zu lassen. Weitere Infos erhalten sie auch unter markisen-stoffe.net

Gartenplanung

09.06.2009

Zu einem schönen Haus gehört ein schöner Garten. Die Neuanlage eines Gartens oder auch eine komplette Überarbeitung will gut überlegt sein: Soll es

  • ein Nutz- oder Ziergarten werden?
  • ein Themengarten werden?
  • eher wild oder strikt geordnet sein?

Dazu kommen die Fragen nach dem Zeitaufwand und den Nutzern. Falls Kinder im Garten spielen, ist von einem geordneter Ziergarten mit zwar hübschen aber giftigen Pflanzen abzuraten. Und wenn Kinder herumtollen, achten sie nicht auf die Pflanzen. Der Gärtner oder die Gärtnerin sollte also schon bei der Anlage auf robuste und strapazierfähige Arten achten. Falls einige Exoten im Garten wachsen, ist die Frage der Überwinterung zu bedenken: ein heller und kühler Ort ist in modernen Häusern mit Zentralheizung schwer zu finden. Da bewährt sich ein kühler Wintergarten, der baulich vom Haus getrennt ist.

Wenn die Ziele des Gartens klar sind, muss die Umsetzung geplant werden. Hierfür gibt es Computerprogramme, eine Bleistiftzeichnung reicht aber aus. Unbedingt zu beachten ist die Größenentwicklung der Pflanzen. Sie dürfen nicht zu dicht gepflanzt werden, sonst stören sie sich gegenseitig und verkümmern. Manche Pflanzen vertragen sich untereinander nicht, andere wiederum fördern das gegenseitige Wachstum. Sonnenliebende Pflanzen werden im Schatten eingehen, in der Sonne gehen z.B. Primeln ein wie… Primeln! Unter den richtigen  Sträuchern hingegen gedeihen und blühen Primeln, dass es eine reine Freude ist.

Der grüne Daumen hat also nur zum Teil etwas mit dem richtigen Gießen zu tun, die Grundlage legt der Gärtner oder die Gärtnerin mit der Standortwahl.