Wer einen Gartenteich plant, der braucht zunächst einmal den richtigen Standort dafür. Eine gewisse Größe sollte er schon haben, damit auch ein richtiges Biotop daraus werden kann. Ab 80 cm Tiefe und einer Fläche von 15 m² ist das biologische Gleichgewicht gewährleistet.

Auch ist zu bedenken, dass die Pflanzen am Rand ihren Platz beanspruchen, um ordentlich gedeihen zu können. Der ideale Standort muss ein paar Stunden am Tag von der Sonne beschienen sein und einen Mindestabstand von drei Metern bis zum nächsten Baum aufweisen. Die Beschattung können auch Sträucher übernehmen, die Wassermenge sollte 1.000 Liter nicht unterschreiten. Denn wenn man aus dem Fenster auf ihn schaut, dann möchte man doch keine Algen sehen. Die aber können sich schnell bilden, wenn ein Mangel an Sauerstoff auftritt. Eine ausreichend große Wassermenge sorgt für die Selbstreinigung des Teichs, die ausreichende Tiefe gestattet den Fischen im Winter das Überleben. Auch ein dunkler und feuchter Teich bildet einen Lebensraum, ist jedoch für Seerosen nicht geeignet, sondern eher für Molche und Kröten.

Sehr schattige Teiche frieren auch schneller zu und halten das Eis länger. Wenn Sie das richtige Plätzchen gefunden haben, das auch vom Fenster im Wohnzimmer aus betrachtet die richtige Lage hat, stecken Sie die Fläche erst einmal ab. Dann können Sie die Situation in einer Trockenübung begutachten und in Ruhe überlegen, ob Sie doch noch etwas ändern wollen. Wenn Sie sich an das neue Bild gewöhnt haben und damit einverstanden sind, müssen Sie eine Zeichnung anfertigen, um die genauen Maße für die Teichfolie bestimmen zu können. Weiter benötigtes Material sollte im Hinblick auf seine Langlebigkeit, auf Sicherheitsaspekte und die Gestaltungsmöglichkeiten ausgewählt werden. Wichtig ist dabei auch, dass Sie es tatsächlich selbst einbauen können, wenn Sie das wollen. Fertigteiche aus Kunststoffschalen sind dann zu empfehlen, wenn der zur Verfügung stehende Platz nur knapp bemessen ist.