Der Juni ist das Ende des Frühjahrs und der Beginn des Sommers, jetzt steht die Sonne am höchsten und längsten am Himmel, durch die intensive Sonneneinstrahlung wächst alles im Garten sehr schnell. Das bedeutet eine aktive Zeit für alle Gärtner. Folgende Arbeiten stehen im Juni an:

Staudenpflege: Kontrolle der Rosen auf Blattläuse und verblühte Blüten ausschneiden, damit die Kraft der Pflanze nicht in die Hagebutte fließt sondern neue Blüten gebildet werden. Polsterstauden und andere Sommergrüne mehrjährige nach der Blüte zurückschneiden. Hecken sollten bereits am Monatsanfang in Form gebracht werden.

Jäten: Den Boden in den Gemüsebeeten zwischen den Pflanzen hacken und von Unkraut befreien. Ich mache das zwar sehr ungern, doch wenn man sich nicht stetig darum kümmert, werden die Nutzpflanzen überwuchert und die Ernte ist entsprechend schlecht.

Gießen: Die Pflanzen brauchen jetzt sehr viel Wasser, eine Regenwassertonne ist bares Geld wert. Dabei empfehle ich an den Bedarf angepasstes giessen. Wenn der Untersetzer voll Wasser steht, ist das für die meisten Topfpflanzen schlecht, also Staunässe vermeiden! Ich gieße mit Absicht nur abends, es sei denn besonders durstige Pflanzen verlangen zweimaliges giessen. Wenn man morgens giesst, verdunstet das Wasser in der Sonne sehr schnell und falls ein Tropfen auf einem Blatt liegt, wirkt er wie eine Linse, so dass das Blatt verbrennt. Abends hingegen können die Pflanzen das Wasser in Ruhe aufnehmen und es ist für mich im Sommer ein Ritual, mit dem ich den Gartentag beschließe.

Ernte: Die Rhabarberernte ist jetzt vorbei, die Pflanze soll jetzt Kraft sammeln für das nächste Jahr. Deshalb werden die Blütenstände entfernt. Aktuell sind noch Erdbeeren, Himbeeren und Johannisbeeren, bald kommen die ersten Kirschen dazu. Bei der Ernte kann man gleich die trockenen Äste, die man jetzt gut erkennt, entfernen. Da die Kräuter im Moment besonders gut wachsen, ernte ich sie und friere sie ein. So gibt es zu jeder Jahreszeit gut gewürztes Essen.

Aussaat und Pflanzen: Salat, Winter-Endivien, Radieschen, Herbstrettich oder auch Erbsen kann man jetzt noch aussäen für eine späte Ernte im Oktober. Vorgezogene Pflanzen können jetzt auch noch ausgepflanzt werden, sie sollten aber gut angegossen und an die Sonne gewöhnt werden. Wenn sie im Topf für einige Tage im Halbschatten stehen, werden die Blätter dann nciht verbrennen.

Kartoffeln: Meine besonderen Lieblinge sollten angehäufelt werden, bevor das Blätterdach sich schließt. Danach wachsen sie ungestört am besten, man sollte aber vom Rand des Feldes auf Fraß durch Kartoffelkäfer und auf Krautfäule prüfen.

Gartenmöbel: Auch die Wahl der Möbel sollte bedacht sein. Hierbei empfiehlt sich Rattan im Garten, welchen man zu kleinen Preisen bekommen kann. Dazu eignet sich dann auch ein Sonnensegel im Garten montieren zu lassen. Weitere Infos erhalten sie auch unter markisen-stoffe.net