Räumliche Planung eines Gemüsegartens

Gemüse für den Eigenbedarf anbauen liegt voll im Trend. Jene, die dabei auf ihre eigene Grünfläche zurückgreifen können, können sich besonders glücklich schätzen, wobei es auch neben dem Schrebergarten mittlerweile viele Möglichkeiten gibt, eine kleine Grünfläche zu bestellen. Möchte man nun unter die Gemüsebauern gehen, gilt es im Vorhinein einiges zu klären. Von der Beetgröße, der Gartenform, den Arbeitsutensilien und den Gemüsearten gibt es viele Punkte vorher zu klären. An erster Stelle steht jedoch die räumliche Planung.

Um nun die Verortung und den Aufbau des Gemüsegartens vernünftig planen zu können, sollte man einen Gartengrundriss nehmen und mehrere Möglichkeiten der Lage ausprobieren.

Standardformen eines Gemüsegartens sind natürlich mehrere parallel angeordnete Reihen. Wem das zu starr und konservativ ist, kann auch andere Formen ausprobieren, jedoch sollte immer der pragmatische Nutzen im Hinterkopf behalten. So bietet sich beispielsweise ein runder Gartenbereich vor allem für Kräuter an, da diese nicht so viel Pflege brauchen. Um beispielsweise die Standardform aufzulockern kann manauch mit schönen  Heckenpflanzen arbeiten, um den Gemüsegarten etwas aufzupeppen.

Je nach Bedürfnissen und dem zur Verfügung stehenden Platz sollte nun der Gemüsegarten angepasst werden. Neben der Anbaufläche darf man auf keinen Fall die Wege vergessen. Fachmänner empfehlen dementsprechend Reihenbeete mit einer Breite von bis zu 1 ½ Metern. Diese Breite sollte der Größe des eigenen Körpers angepasst werden: Ist man besonders klein, sollte die Breite natürlich verkleinert werden, ist man hingegen groß kann man getrost 1,5 Meter Breite auswählen. Durch diese Breite kann man dann von beiden Seiten aus sehr gut auch die Mitte des Beets erreichen.

Ebenso sollte man auch bei der Breite Wege die eigene Größe beachten – Sie sollten mindestens zwei Fuß breit sein, damit man sich uneingeschränkt bewegen kann und sie sollten jedes Gemüsebeet gut erreichbar machen. Ob man sie pflastert oder unbehandelt als Trampelpfade nutzt, bleibt jedem Gärtner selbst überlassen. Unbehandelte Wege ermöglichen einem jedoch größere Flexibilität, wenn man den Garten gerne umgestaltet. Gepflasterte Wege hingegen bieten den Vorteil, dass man auch Schubkarren gut nutzen kann und ebenso nach starkem Regenguss das Gemüsebeet betreten kann. Hat man Angst vor Schädlingen sollte man sich auch direkt überlegen, wo man eventuell Zäune oder andere Schutzvorrichtungen anbringen und befestigen kann.